
Der Förderverein Dorfkirche Lomnitz e.V. steht allen offen. Eine konfessionelle Bindung ist keine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft und/oder Engagement.
In heutiger Zeit sind Dorfkirchen nicht nur Gotteshäuser und Orte der Besinnung und Andacht. Sie sind über ihre eigentliche Aufgabe hinaus oftmals Zentren des kulturellen und gesellschaftlichen Dorflebens geworden. Dadurch besitzt auch unsere Dorfkirche für die ganze Ortsgemeinde einen hohen kulturellen Wert, den es zu erhalten gilt.
Vereinsbrief April 2012
Liebe Lomnitzer, liebe Freunde,
seit unserem letzten Vereinsbrief im Herbst 2011 hat sich wieder viel getan:
- Wir berichteten vom Beginn der Arbeiten am Kirchenfußboden und am Kirchendach. Beides ist noch 2011 beendet worden. Die vorgesehene Lüftungsanlage wird noch im Frühjahr eingebaut. Damit sind dann die Baumängel der großen Kirchensanierung behoben.
- Seit Anfang 2012 läuft die Sanierung der Pfarrhauswohnung und der Außenfassade ab dem 1. Stock, dem Fachwerkbereich.
- Am 13. März fand die Hauptversammlung statt, bei der neue Beschlüsse über das Sammelziel und über die Verwendung der vorhandenen Mittel gefasst wurden.
Zuerst möchten wir uns aber für Ihre Spenden zu unserer Herbst-Spendenaktion ganz herzlich bedanken:
DANKE!
Wie Sie im Bericht über die Hauptversammlung noch lesen werden, sind wir durch Ihre Spenden in der Lage, wichtige und sofort anstehende, satzungsgemäße Bauleistungen fördern zu können.
Unser Spendenziel ALTARRAUM bleibt weiterhin gültig.

In diesem Jahr noch wird mit Hilfe der Sparkassenstiftung das Altarbild restauriert. Es wurde 1841, im Jahr des Kirchenneubaues, von dem Lomnitzer Pfarrersohn Prof. Arnold, der Kirchgemeinde übereignet.
Wir müssen trotzdem weiter sparen: Bitte beteiligen Sie sich an unserer
Frühjahrs-Sammlung Bitte spenden Sie!
Bericht von der Hauptversammlung
Satzungsgemäß fand am 13. März 2012 unsere Hauptversammlung statt. Zu den Tätigkeitsberichten gab es keine Beanstandungen und durch die Kassenprüfer wurde eine ordnungsgemäße Kassenführung festgestellt. Daraufhin wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.
Besonders wichtige Tagesordnungspunkte waren der Bericht des Pfarrers Drath über notwendige und dringende Bauaufgaben sowie die Konkretisierung des Spendenzieles bzw. die Verteilung vorhandener Mittel. Pfarr Drath bat entsprechend der Dringlichkeit um Unterstützung in folgenden Punkten:
1. Begleichung einer noch offenen Rechnung von der Orgelsanierung für die Anstrahlung des Orgelgehäuses und die Beleuchtung der Orgelempore.
2. Begleichung der Rechnung für die Fußbodenreinigung im Altarraum und die neuen Sakristei Fußböden entsprechend dem geltenden Sammelziel
3. Bereitstellung von Geld für die geplante Altar- und Taufsteinrestaurierung in diesem Jahr entsprechend dem geltenden Sammelziel
4. Bereitstellung von Geld für eine Entwässerung der Schallfenster im Kirchturm – dringend notwendig
5. Bereitstellung von Geld für die Restaurierung der Außenfassade des Pfarrhauses im Fachwerkbereich
6. Bereitstellung von Geld für das mittlere Altarfenster entsprechend dem geltenden Sammelziel
7. Bereitstellung von Geld für die Bankheizung in der Kirche entlang der Außenwände
An seinem Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an. Die Mitgliederversammlung hat dann entsprechend den vorhandenen Spendenmitteln beschlossen:
Zu 1. Die noch offene Rechnung von der Orgelsanierung in Höhe von € 1.620,70 wird beglichen
Zu 2. Die Rechnungen für die Sakristei- und Altarraumfußböden in Höhe von € 6.874,48 werden beglichen
Zu 3. Für die Altar- und Taufsteinrestaurierung werden entsprechend der vorgelegten Finanzplanung € 8.488,94 bereitgestellt
Zu 4. Auch über die Entwässerung der Schallfenster im Turm einigten sich die Mitglieder schnell. Da bei Gewittern große Wassermengen durch die quasi offenen Fenster eindringen, ist eine Entwässerung dringend notwendig. Auf der Basis einer Kostenschätzung in Höhe von € 2.500,00 wird dafür Geld bereitgestellt

Zu 5. Zurzeit wird im Pfarrhaus die im 1. Stock gelegene Wohnung saniert. Dafür nimmt die Kirchgemeinde einen Kredit auf, so dass die Finanzierung mit dem Verein eigentlich nichts zu tun hat. Es ist aber so, dass für eine erfolgreiche Sanierung der Wohnung auch die Außenhaut in Ordnung sein muss. Die Fassadengestaltung unterliegt dem Denkmalschutz und berührt damit auch den Förderverein, der für eine denkmalgerechte Sanierung von Kirche und Pfarrhof eintritt. Die Denkmalschutzbehörde hätte nun aber auf Grund eines sehr alten Bildes zu Gunsten einer technisch einfacheren Wärmedämmung der Verbretterung des dem Dorf zugewandten Giebels zugestimmt, die auch billiger gewesen wäre, als eine Sanierung des stark geschädigten Fachwerkes.

Es gibt viele Fachwerkschäden unter der bisherigen Bretterauflage.
Das hätte aber einen bedeutenden Einschnitt für das schöne Erscheinungsbild des Pfarrhauses bedeutet und sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Deshalb waren sich die Mitglieder einig, den finanziellen Mehraufwand für die Fachwerksanierung zu tragen. Es wurde entschieden, dass der Förderverein für die Sanierung der Pfarrhausfassade € 10.000,00 bereithält.
Diese Entscheidung hat Konsequenzen für die Finanzierung der letzten beiden Vorhaben. Denn es sind jetzt alle Spendenmittel, die der Förderverein zur Verfügung hat, konkreten Aufgaben zugeteilt.
Zu 6. Das mittlere Altarfenster wird nach den vorliegenden Angeboten ca. € 7.500,00 kosten. Damit ist es in diesem Jahr nicht mehr finanzierbar und wird auf nächstes Jahr verschoben.
Zu 7. Auch die benötigte Bankheizung kann derzeit nicht bezahlt werden. Sie wird sicher erst im Jahr 2014 realisierbar sein.
Liebe Lomnitzer, liebe Freunde
Sie sehen wie alles im Fluss ist. Wir glauben, dass die Mitglieder auf der Hauptversammlung alles gut abgewogen und richtig entschieden haben.
Besonders froh sind wir darüber, dass der Förderverein zur Erhaltung des Fachwerkgiebels tatsächlich die entscheidende Wendung geben konnte.
Jetzt geht es an die Vorbereitung des Pfarrhof-Festes am 03. Juni 2012, zu dem wir Sie wieder herzlich einladen. Und nicht vergessen am 26. August 2012 geben die Don Kosaken ein Konzert in unserer Kirche.